Stellung und Aufgaben des Diözesanbischofs

Stellung und Aufgaben des Diözesanbischofs

  1. Zust√§ndig f√ľr die geweihten Jungfrauen in der Welt ist der Di√∂zesanbischof. Er ist der ordentliche Spender der Jungfrauenweihe, f√ľr die er immer die pers√∂nliche Verantwortung tr√§gt.
  2. Der Di√∂zesanbischof entscheidet √ľber die Zulassung der Bewerberin zur Kandidatur bzw. √ľber die Ablehnung; ebenso entscheidet er √ľber die Zulassung zur Jungfrauenweihe bzw. deren Ablehnung.
  3. Zur Unterst√ľtzung in seinen Aufgaben f√ľr die geweihten Jungfrauen in den Di√∂zesen Augsburg und Regensburg dienen dem jeweiligen Di√∂zesanbischof ein beauftragter Mentor¬†und ein von ihm beauftragter Kandidaturleiter. Diese sind Priester und geweihte Jungfrauen.
  4. Der Diözesanbischof regelt in Absprache mit dem Mentorat die Angelegenheiten des Ordo Virginum in den jeweiligen Diözesen.
    Aufgabe des Mentorates ist es, den Vorbereitungsweg der Kandidatin entsprechend ihrer konkreten Situation und ihren F√§higkeiten zu gestalten und dazu entsprechende Inhalte und Anregungen f√ľr ihre Lebensform zu vermitteln. Der Kandidatin sollen Hilfestellungen gegeben werden, um die wesentlichen Aspekte der Berufung sowohl menschlich, geistlich und theologisch tiefer zu erkennen, damit sie ihren pers√∂nlichen Dienst f√ľr die Kirche begreifen und lieben lernt.
    F√ľr die Zeit der Vorbereitung auf die Jungfrauenweihe ist eine regelm√§√üige geistliche Begleitung vorgesehen.
  5. Der Kandidaturleiter arbeitet mit dem Mentorat zusammen und unterst√ľtzt diesen in seiner T√§tigkeit.

Aus Gr√ľnden der leichteren Lesbarkeit, werden bei Personenbezeichnungen stets¬†m√§nnliche¬†¬†¬†¬†¬† und¬†weibliche Wortformen nebeneinander¬†verwendet; Mentor und Kandidaturleiter meinen immer auch Mentorin und Kandidaturleiterin, wo es nicht von der Natur der Sache ausgeschlossen ist.