Auf ein Wort

„Lassen wir uns daher in dieser besonderen Zeit wie das Volk Israel in die Wüste führen (vgl. Hos 2,16), damit wir endlich die Stimme unseres Bräutigams hören können und sie in uns tiefer aufnehmen und ihr bereitwilliger folgen. Je mehr wir uns von seinem Wort ergreifen lassen, desto mehr werden wir seine unentgeltliche Barmherzigkeit uns gegenüber erfahren können. Lassen wir daher diese Zeit der Gnade nicht vergeblich verstreichen, in der Einbildung, wir könnten selbst die Zeiten und die Wege unserer Umkehr zu ihm bestimmen.“

Aus der Botschaft von Papst Franziskus zur Fastenzeit 2020

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Gebet zur geistlichen Kommunion

Du senkst voll Liebe deinen Blick in meinen,
und neigst dein Ohr zu meinen leisen Worten,
und füllst mit Frieden tief das Herz.
Doch deine Liebe findet kein Genügen
in diesem Austausch, der noch Trennung lässt.
Dein Herz verlangt nach mehr.
Dein Leib durchdringt geheimnisvoll den meinen,
und deine Seele eint sich mit der meinen:
Ich bin nicht mehr, was einst ich war.
Du kommst und gehst,
doch bleibt zurück die Saat,
die du gesät zu künftiger Herrlichkeit,
verborgen in dem Leib von Staub. Amen.

Heilige Edith Stein